netbk.de war kurz auch ein Diaspora* Pod – UPDATE

Zunächst nur kurz gemeldet, auf netbk.de ist jetzt ein Diaspora Pod eingerichtet. Über diese nette Alternative zu Facebook, Twitter und co. werde ich sicherlich nochmal etwas schreiben. Bis dahin schaut euch einfach selbst ein bisschen um, die Adresse ist http://pod.netbk.de.

Dies ist mein Einladungscode.

 

UPDATE:

Das war ein kurzes Gastspiel.

Diaspora ist eine gute Idee, konnte mich jedoch aus verschiedenen Gründen nicht überzeugen. Insbesondere ging mein Server aufgrund des wirklich hohen Speicherbedarfs in die Knie, und da ich die Leistung für das eine oder andere Projekt brauche habe ich mich dazu entschlossen den Pod wieder vom Netz zu nehmen.

mydbell – Kickstarterprojekt für den wirklich smarten Türgong

Derzeit stecken wir mitten im Umzug und einer dazugehörigen Sanierung der zukünftigen Wohnung. Ich dachte mir, wenn ich schonmal dabei bin, mache ich mein zukünftiges Zuhause natürlich so smart wie möglich. Man sollte meinen SmartHome sei im Jahr 2016 kein Thema mehr, es gäbe offene Standards und man könne sich aus einem reichhaltigen Angebot bedienen. Diese Illusion wurde mir schnell geraubt, auf dem Markt kocht fast jeder Hersteller sein eigenes Süppchen und von Kompatibilität mehrerer Systeme keine Spur. Die Entscheidung fiel dennoch bisher auf Licht über Philips Hue, einem System das auf ZigBee basiert, tatsächlich offen ist und auch kompatibel zu Birnen von z.B. Osram ist, und Heizungssteuerung über HomeMatic bzw. QIVICON, einem System was hierzulande unter Anderem von der Telekom vertrieben wird. Was ist jetzt noch sehr gern hätte wäre eine Steuerung der Jalousien über App, da gibt es aber noch nichts bezahlbares, und eine „smarte“ Türklingel. Bei letzterem war ich enttäuscht. Es ließe sich doch so einfach realisieren, aus meiner Wand kommen zwei Drähte, bei Betätigung der Klingel wird der Stromkreis geschlossen und es kommen 12V(?) an. Kein Hexenwerk, daraus etwas digitales zu zaubern.

Nun sind meine Elektronikkenntnisse begrenzt und meine Zeit erlaubt mir keine großen Basteleien (obwohl es im Netz durchaus realisierbare Lösungen mittels RaspberryPi gibt). Spätestens bei der Aufgabe, dies in eine App zu bauen, die auch meine Freundin nutzen würde, wäre ich am Ende mit meinem Latein. Sämtliche „smarten“ Türglocken auf dem Markt setzen immer den Ersatz des ganzen Klingelsystems voraus. Inklusive eines klobigen Funktasters der an der Hauswand montiert werden muss. Dies ist nicht wirklich mehrfamilienhauskompatibel, wenn da jeder Bewohner seinen eigenen Taster anbringt sieht die Haustür aus wie Gomorra.

Zufällig bin ich gerade über ein Kickstarter Projekt gestolpert, wo sich ein paar Jungs genau diesem Problem annehmen:

mydbell ersetzt einfach die in der Wohnung montierte Klingel, wird also lediglich mit den beiden oben genannten Drähten gefüttert, den Rest übernimmt eine abgesetzt aufstellbare Box, die in meinem geplanten 19″ Rack unterkommen könnte.

Aber seht selbst:

Genau das habe ich auf dem Markt vermisst. Ob man jetzt das Reaktionsfeature braucht oder nicht muss jeder für sich selbst entscheiden, auch der angepeilte Preis von 179€ ist in meinen Augen recht happig, aber man kauft eine solche Klingel ja (hoffentlich) ein mal im Leben.

Ich hoffe jedenfalls dass das Projekt zustande kommt, auch wenn ich eine Integration in bestehende Standards (ZigBee gefällt mir sehr gut!) wünschenswert fände.

 

UPDATE:

Die Entwickler planen tatsächlich, eine offene Schnittstelle für andere Anwendungen zu integrieren, deren Quellcode auf GitHub zugänglich ist. Dadurch eröffnen sich „echte“ SmartHome möglichkeiten. Zum beispiel in Verbindung mit Hue bestimmte Lampen 30 Sekunden blinken zu lassen wenn es klingelt (sinnvoll!). Oder im Badezimmer die Heizung einzuschalten wenn jemand an der Tür ist (weniger sinnvoll).

Tolle Ansätze jedenfalls, weiter so!

Conversations – mobile Kommunikation in richtig

Mobilisierung der digitalen Kommunikation

Wenn es um mobile Kommunikation geht hat die traditionelle SMS längst ausgedient. Dies hat vielerlei Gründe, Kosten, Aufwand und Zeichenbegrenzung wären da zu nennen, aber das ist Schnee von gestern. Mit flächendeckender Verbreitung des Internets wurde dies bevorzugt für Kommunikation benutzt, neben der traditionellen E-Mail gab es schon immer Bedarf nach Sofortnachrichtendiensten – Instant Messengern, die Echtzeitkommunikation in Dialogform ermöglichen. Nennenswert waren da  zuerst Dienste wie ICQ oder MSN, später kam mit Skype eine große Alternative hinzu die auch Audio- und Videotelefonie an den User brachte.

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HTTPS durch Let’s Encrypt

Der Zertifikatfehler auf netbk.de ist verschwunden. Das liegt daran, dass es nun endlich eine möglichkeit gibt, ohne finanziellen Aufwand SSL/TLS Zertifikate zu verwenden, die von euren Browsern als vertrauenswürdig eingestuft werden. Die Lösung ist ein Projekt namens Let’s Encrypt, das sich derzeit noch in der open beta phase befindet. Es bietet Webmastern die Möglichkeit, sich auf einfachstem Wege Zertifikate zu beschaffen.

Meines Erachtens spricht absolut nichts gegen selbstsignierte Zertifikate (zumindest nicht im privaten Bereich), leider schrecken Sicherheitswarnungen von Browsern oder Software viele Besucher ab. Daher ist dieses Projekt hier eine Erwähnung wert!